Unter Investitionen versteht man sämtliche Umwandlung liquider Mittel (aus Finanzierung bzw. Umsatzerlösen) eines Unternehmens in Güter oder Dienstleistungen. Meistens ist mit Investition die Umwandlung von Geld in materielles Anlagevermögen wie Maschinen und Gebäude gemeint.

Investitionen können sowohl intern als auch extern angestoßen werden- zum Beispiel weil die Konkurrenz bessere Produkte herstellt oder neue Gesetze in Kraft getreten sind.

Investitionsarten

Man unterscheidet jedoch unterschiedliche Arten von Investitionen.

Ersatz-

investitionen

Alte, defekte oder nicht mehr richtig funktionierende Anlagen werden durch gleiche oder ähnliche Anlagen ersetzt.

Rationalisierungs-

investition

Funktionierende Anlagen werden ersetzt, um diverse Ziele zu erreichen (Kostensenkung, Qualitätssteigerung etc.).

Erweiterungs-

investition

Zusätzliche Anlagen werden erworben, um die Kapazität zu verbessern.

Umstellungs-

investitionen

Alte Maschinen werden durch neue und andere Maschinen ersetzt, um andere Produkte herzustellen.

Investitionsphasen

Eine gute Investition will auch gut geplant werden. Daher gliedert sich die Investition in nachfolgende Phasen:

1: Anregungsphase

Investitionen werden intern (z.B. Expansionswunsch) oder extern (z.B. durch neue gesetzliche Auflagen) angeregt. Das Investitionsproblem wird formuliert.

2: Suchphase

Es werden qualitative und quantitative Bewertungskriterien festgelegt und Investitionsmöglichkeiten gesucht.

Qualitative Bewertungskriterien sind zum Beispiel Kosten, Gewinn, Amortisation oder der Kapitalwert.

Unter die quantitative Bewertungskriterien fallen zum Beispiel Faktoren wie die Garantie, Ästhetik und Umweltfreundlichkeit.

dienstleistungen-von-außenhandelsunternehmen-betriebswirt

3: Entscheidungsphase

Festgelegte Begrenzungsfaktoren (z.B. Beschaffungszeit, Erfüllung rechtlicher Vorschriften etc.) lassen einige Investitionsalternativen ausscheiden.

Diese quantitativen Kriterien können nicht berechnet werden, sondern können mit einem Punktesystem (z.B. von 0-Nicht erfüllt bis 10- Voll erfüllt) evaluiert werden. Dies nennt man auch Nutzwertrechnung.

Die qualitativen Kriterien können regulär mit Investitionsrechnungen berechnet werden.

Am Ende dieser Phase steht die Entscheidung für die beste Investitionsalternative.

4 & 5: Durchführungs-

& Kontrollphase

In der Durchführungsphase wird das Vorhaben durchgeführt.

In der Kontrollphase wird ein Soll-Ist-Vergleich angestellt und die Investition gegebenenfalls angepasst. Es werden zudem Erkenntnisse für nachfolgende Investitionen gesammelt.

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